CD-Projekt "MARIA"

Barocksoloprogramme mit Instrumentalensemble

Klassische Liederabende

Goetheprogramme

Fin ´amors - Begegnung von Orient und Okzident im Mittelalter

Die Häuser der Religionen

Event-Industriekultur

Barocksoloprogramme mit Instrumentalensemble
 

ORFEO siehe auch Aktuelles

es existieren weitere Programme zu diversen Themenbereichen mit Kantaten, Arien und Tänzen des europäischen Früh- bis Spätbarock

Weitere Barockprogramme:

"Le Triomphe de l´Amour"
Kantaten Arien Tänze
von Montéclair, Vivaldi, Bach u.a.

"Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust"
Heiter Erbaulich Beschaulich
ein Konzert mit Werken von Bach, Telemann, Stölzel und Zeitgenossen

"Amarilli"
Blumige Liebeslieder aus dem Europa um 1600
Caccini, Dowland, Moulinié, Newsidler u.a.

Eine musikalische Reise durch das Europa des 17. Jahrhunderts entlang "Coryate´s Crudities"
-Reisebericht des Engländers Thomas Coryate, der im Jahre 1608 eine Fußreise von London nach Venedig unternahm. Von seinen Stationen in den verschiedenen Ländern Europas weiß er zum Teil überraschende, amüsante und auch skurrile Begebenheiten zu erzählen.-

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Klassische Liederabende
 

für Stimme und Piano mit Liederzyklen und Sololiedern von Brahms, Mahler, Bartòk, Dvorak, Zemlinsky, Chopin, Schubert, Schumann u.a.

Ein Hafiz Goethe Liederabend ist in Planung.

Marienlieder von Renaissance bis Moderne
u.a. von Caccini, Verdi, Bruckner, Saint-Saëns, Cornelius, Courvoisier

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Goetheprogramme
 


 

Das letzte Goetheprogramm 2008 in der Philharmonie Luxemburg beinhaltete Lieder von Schubert, orchestriert von Reger und Liszt, Wanderers Nachtlied von Pfitzner, Arie der Mignon aus `Mignon´ von A. Thomas und die Altrhapsodie von Brahms.

Weitere Goethekonzerte (z.B. zum 250. Goethegeburtstag auf Initiative der Goethegeschäftsstelle der Stadt Frankfurt) fanden statt

mit Liedern von Schubert, Schumann, Brahms

mit Werken von Komponistinnen der Romantik: Bettina von Arnim, Herzogin Anna Amalia, Josefine Lang, Corona Schröter

Man weicht der Welt nicht sicherer aus
als durch die Kunst und
man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr
als durch die Kunst.    
(Wahlverwandschaften)

mit Arien aus den Goetheopern Werther, La Damnation de Faust und Mignon

mit der zeitgenössischen Komposition und Improvisation `Prometheus´ von E. Koltermann für Altsolo, Cello und Bassklarinette

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CD-Projekt - "MARIA"
 
AbbildungMarienstatue

Überschrift Marienprojekt



Marienlieder und Arien
von Mittelalter bis Moderne

Zur Zeit findet eine Neubearbeitung des Marienthemas als kulturübergreifender Impuls für eine CD Produktion beim Deutschlandfunk statt.

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Schwarze Madonna von Rocamadour  
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Fin ´amors - Begegnung von Orient und Okzident im Mittelalter
ein interkultureller Liederabend

 

Begleittext für Programm und Presse:

 

Fin`amors – die hohe, „ferne“ Liebe zu einer unerreichbaren Person – war das Ideal der ritterlichen Troubadoure des Mittelalters.

Nicht der Besitz der Geliebten war das Ziel, sondern das Umwerben und Dienen, die zurückhaltende und doch nicht minder leidenschaftliche Hingabe an eine Dame, in welcher der Ritter das Ideal menschlicher und höfischer Vollkommenheit sah. Sich ihr zu nähern, hieß sich diesem Ideal zu nähern.

 

Eine Form von Fin`amors entwickelte sich zu gleicher Zeit auch bei den europäischen und den orientalischen Mystikern, die – wie Hildegard von Bingen und der persische Mystiker Rumi – in ihrem Streben nach geistiger Vereinigung mit dem göttlichen Geliebten eine Liebeslyrik von hinreißender Kraft und Schönheit schufen.

Aus diesem Zusammenspiel leidenschaftlichster Liebe mit höchster persönlicher Zurückhaltung und „ritterlicher“ Disziplin entstand so im 11. und 12. Jahrhundert aus der geistlichen Musik die weltliche, persönliche Liedkunst.

Ort des Geschehens war das heutige Süd –Westfrankreich. Die provenzalischen Trobadors (trobar bedeutet finden, erfinden) standen in engem Austausch mit dem benachbarten maurischen Spanien.
Dort lebten seit Generationen Christen neben Juden und islamischen Arabern in einzigartiger gegenseitiger Toleranz, was neben dem Aufblühen der Wissenschaften zu einem reichen gemeinsamen Kulturleben führte.

So entstand die Troubadourmusik neben den Einflüssen aus der geistlichen Musik des Christentums und dem Erbe der keltischen Barden, aus der Nähe zum persisch-arabisch-semitischen Kulturgut, welches neben seiner verfeinerten Dichtkunst und den weichen, melismatischen Melodieformen auch ein neues Instrumentarium (zum Beispiel die Laute- im Arabischen al Ud) in den Westen brachte.

Die Sprache der Troubadoure war das Altprovenzalisch oder Okzitanisch, das sich als Literatursprache im gesamten westlichen Kulturraum ausbreitete.

Bekannt ist auch, dass die Troubadoure Beziehungen zu der in Südfrankreich weit verbreiteten religiösen Bewegung der Katharer pflegten. Diese wiederum speisten ihre Lehre aus Quellen der orientalischen Spiritualität und Philosophie. Die Troubadoure trugen mittels ihrer sublimen Kultursprache dazu bei, verschlüsselte Botschaften zu vermitteln. Das führte dazu, dass die Kunst der mittelalterlichen Sänger Frankreichs im Zuge der Inquisition auf der Höhe ihrer Entfaltung ausgelöscht wurde. Der Impuls der altfranzösischen Liedkunst wurde im deutschen Minnesang weitergeführt.

Schirin Partowi

Realisation:
St. Martini, Bremen (siehe Presse)
Stadtkirche, Bremerhaven
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Festival l´Aura des Arts, Frankreich
Kulturforum, Hagen
Bartholomäuskirche , Dortmund
Stadtkirche, Bad Driburg
Abtei Königsmünster, Meschede

Programm in Abwandlung:
Kunst und Ökologie : Energon (Einweihung des derzeit größten Büropassivhauses der Welt), Ulm
Sekem Universität, Kairo

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Die Häuser der Religionen                                                                                            

eine interreligiöse Farb–Klang Performance von Beatrice Cron und Schirin Partowi

 
Die Häuser der Religionen
 
Das Kunstprojekt `DIE HÄUSER DER RELIGIONEN´ existiert bereits seit 2004 für die drei monotheistischen Religionen. Die Aufführung fand ihren Platz als eigenständige Veranstaltung, aber auch - und wie wir empfanden, besonders wirkungsvoll - im Zusammenhang mit interreligiösen Symposien und Vorträgen im Rahmen von Veranstaltungen verschiedener Akademien, Kirchen, Kunsthäuser und Hochschulen.
Die Performance wird nun für den Dialog der fünf Weltreligionen - u.a. für eine Veranstaltungsreihe der `Kulturhauptstadt Europas 2010 Essen´ - überarbeitet und um die Häuser des Buddhismus und des Hinduismus erweitert.

Das Thema: Die Auseinandersetzung mit den Kernfragen des menschlichen Daseins, sowie das Ringen um inneren und äußeren Frieden, fand zu allen Zeiten und in allen Kulturkreisen in der Rückverbindung mit den geistigen Aspekten des Seins – dem zentralen Thema aller Religionen - statt.
Die großen, unüberwindbar erscheinenden Religionskonflikte in Vergangenheit und Gegenwart scheinen bei näherer Betrachtung nicht den eigentlichen Glaubensinhalten, sondern vielmehr machtpolitischen Interessen, nationalistischen oder wirtschaftlichen Aspekten zu entspringen.
Dennoch hat es trotz klarer inhaltlicher Abgrenzung immer wieder Zeiten des friedlichen Austauschs, des toleranten und fruchtbaren Miteinanders der großen Religionen gegeben und für eine friedliche Zukunft wird ein ehrliches Aufeinanderzugehen unumgänglich sein.

Jede der Weltreligionen scheint in ihrer Eigenart ein besonderer Aspekt menschlich spiritueller Wahrheit zu sein.
Diese ethnisch und kulturgeschichtlich bedingten unterschiedlichen Auffassungen erscheinen in der künstlerischen Anschauung wie die verschiedenen` Farb - Klänge´ ein und derselben Skala.
In der künstlerischen Zusammenschau dieser `Klang - Farben´ entsteht ein Gesamtbild, das dem Wunsch nach gegenseitiger Anerkennung Ausdruck verleiht und das Potenzial zu einer zeitgemäßen Aufeinanderzubewegung aufzeigt.

Die Häuser: Das sind farbig-transparente Objekte, begehbare `Häuser´, die, aus verschiedenen Perspektiven - von innen oder außen - beleuchtet, eine Vielzahl ihrer individuellen Details erscheinen lassen.
Die Häuser sind in ihrer motivisch farblichen Eigenheit voneinander abgegrenzt, doch von gleicher Grundstruktur.
Einander ergänzend, teilen sie denselben Raum.
Charakteristische Sologesänge entfalten sich beseelend in, um und zwischen den jeweils aufleuchtenden Häusern der Religionen.

Schirin Partowi
 

Programm– und Pressetext:

Wir stehen heutzutage alle in einem wachsenden Spannungsfeld persönlicher und internationaler Konflikte, in denen Religion zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht wird.
Bei näherem Hinsehen ahnt man jedoch, dass die konkurrierenden Lager Judentum, Christentum, Islam – alle drei monotheistische Religionen und aus Abraham hervorgegangen – neben allen Unvereinbarkeiten und Gegensätzen doch so etwas wie ein gemeinsamer Urgrund verbindet, nach dem man natürlich in aller Offenheit Ausschau halten muss. Ein respektvolles Beieinander, Verständigung und Verständnis des Anderen ist nur möglich, wenn auf allen Seiten aktiv hingehört und hingesehen wird.
Wir wollten mit unseren Mitteln zu diesem Thema Stellung nehmen und so entstanden die drei Häuser der Religionen als transparente,individuell farblich gestaltete Plexiglasinstallationen, die, jedes in seiner Eigenheit,doch den gleichen Raum teilen.
Die Gesangsstimme charakterisiert die jeweils aufleuchtenden Häuser klanglich und stellt versöhnliche Bezüge her.
Es erklingen arabische Gebete in eigener Bearbeitung und Arien von Leonard Bernstein und Georg Friedrich Händel.
Herzliche Einladung zum aktiven Hinhören und Hinsehen!
Schirin Partowi

Realisation:
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Bonn
Kunsthaus Kooperative K , Hagen
k.k. Orientalische Akademie, Wien
Katholische Akademie, Schwerte
Nikodemuskirche, Herdecke

 

 

 

 

ZITAT aus einer Beurteilung von Prof. Dr. Gabriele Oberreuter, Kunsthistorikerin:

"... Der künstlerische Weg ist in meiner Erfahrung als Kunsthistorikerin ein komplexes, gegenüber der Wortvermittlung in Vorträgen oder Publikationen überlegenes Angebot an Geist, Herz und die Sinne zugleich. Deshalb möchte ich Ihnen dieses ausgezeichnete und singuläre Projekt ans Herz legen....
Die Sängerin Schirin Partowi ... belebt nun diese Religionshäuser durch a-capella-Gesang; eine solche konzertante Performance durfte ich erleben und sie hat mich nachhaltig beeindruckt. Der enorm intensive, ernste, hymnische Gesang der professionellen Konzertsängerin geht einen einzigartigen Dialog mit der Malerei ein. Ich habe nie zuvor eine derartige Zusammenarbeit erlebt, die das jeweilige Tun ergänzt und steigert. Das fügt sich in unsere aktuelle Kunstentwicklung, in der die Gattungen deutlich zusammengehen, inter- und transdisziplinäre Projekte an vielen Orten entstehen. Gleichwohl habe ich eine derart spirituell ausgerichtete Zielsetzung bisher nicht erlebt... "

 

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Event-Industriekultur
 

Thematisch abgestimmte Auftritte an ehemaligen Industriestandorten des Ruhrgebiets, wie denkmalgeschützten Zechen, Kokereien und Maschinenhallen u.a. auf Initiative der
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur NRW und Forum InterArt Dortmund

nächster Termin:
19.Juni 2010 ExtraSchicht
Industriekultur Ruhr 2010
Gladbeck, Zeche Zweckel, Maschinenhalle

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