DER MEDICUS   incl.Bonusmaterial:
Mystic Love von Schirin Partowi

COCO CHANEL Projekt

PASSION mit Markus Stockhausen - Duo Moving Sounds

VOM ENDE DER UNSCHULD
Oper zu Dietrich Bonhoeffer

ORFEO baroque

Barocksoloprogramme mit Instrumentalensemble

Klassische Liederabende

Goetheprogramme

CD-Projekt "MARIA"

Fin ´amors - Begegnung von Orient und Okzident im Mittelalter

Die Häuser der Religionen

Event-Industriekultur

 
DER MEDICUS
Filmplakat Der Medicus   Der Weltbestseller Der Medicus wurde allein in Deutschland mehr als sechs Millionen Mal verkauft und ist nicht nur die Vorlage für einen emotionalen und bildgewaltigen Abenteuerfilm, sondern auch ein modernes Plädoyer für ein friedliches Miteinander und religiöse Toleranz.

In der Verfilmung des Buchs, produziert von der UFA Cinema GmbH, übernahm Schirin Partowi Entwicklung und Gesang der Solo-Gesangssequenzen in der Filmmusik von Ingo Ludwig Frenzel.
Im Soundtrack ist ihre Stimme in den Tracks Nr. 1 (nach ca. 2 Minuten), Nr.4 und Nr. 12 zu hören.

Online-Rezension in: FILMTRACKS  Modern Soundtrack Reviews
"...The other unused theme of high value is the lengthy and resolute "The Physician Theme," which is arguably the best single idea of the whole score.
This piece is where the alto soloist, Schirin Partowi ... really shines over an extended, tonally magnificent performance with slight exoticism incorporated into the backing orchestral ensemble.
Partowi arranged her vocals into a song-like version of this cue she calls "Mystic Love" ... a stunning highlight of 2013 in film music that is, tragically, not included on the album release but available initially on YouTube.
Expect to hear Schirin perform in four tracks throughout the album as well ..." http://www.filmtracks.com/titles/physician.html

Bonusmaterial: Mystic Love von Schirin Partowi — auf eine Komposition von Ingo Ludwig Frenzel — nicht im Soundtrack enthalten

Gesangsaufnahmen für Der Medickus

MEDICUS - Aufnahmen, UFA Studio, September 2013, Foto: A. Baé

Der Kinofilm DER MEDICUS, in dem Schirin den Soundtrack singt, wird gegen Ende des Jahres als Zweiteiler in der ARD ausgestrahlt.

Presseartikel: Die Welt
"Die Altistin und der Medicus " vom 25. 12. 2013

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COCO CHANEL - Projekt

Chanel Privatgemächer Chanel Spiegeltreppe
Im Haus CHANEL, Paris Spiegeltreppe


Das Konzertprojekt zu Coco Chanel
stellt die Verbindung der überragenden Modeschöpferin mit der künstlerischen Avantgarde der 1920er Jahre in Paris dar (Stravinsky, Picasso, Poulenc, Eluard, Cocteau…) und zeichnet musikalisch ihren außer-gewöhnlichen Lebensweg nach, der sich erst auf den zweiten Blick als eine erstaunlich kraftvolle Überwindung von Verlust, Einsamkeiten und gesellschaftlichen Hindernissen entpuppt. Jenseits der glamourösen Öffentlichkeit offenbart sich eine Persönlichkeit, die sich mit großer Kreativität und Energie aber auch mit Tiefe und Feinsinn in die Reihe der großen Künstler ihrer Zeit einfügt.

`Liberté, j´écris ton nom´ - Freiheit, ich schreibe deinen Namen -, unser Konzerttitel, ist zugleich das wohl berühmteste Gedicht von Paul Eluard, vertont von Francis Poulenc, mit denen Gabrielle Chanel freundschaftlich verbunden war.
In den Künstlerkreisen von Montmartre und Montparnasse war die `Liberté ´ eine maßgebliche Kraft auf dem Weg der Künste in die Moderne.
Chanel setzte mit ihrer Neuerfindung von Damenbekleidung jenseits der üblichen Korsetts und Tüllmassen der Belle Epoche einen Befreiungsimpuls und ermöglichte mit ihrer schlichten und elegant-lässigen Mode ungekannten Bewegungsspielraum für Frauen. Mit ihren Kreationen schuf sie den Stil der emanzipierten Frau, den sie selbst ihr Leben lang verkörperte.

Unser Konzertort ist die Zisterzienserabtei Aubazine in der Region Corrèze in der Nähe von Limoges - damals ein Waisenhaus, in welchem Coco Chanel nach dem Tod der Mutter um die sechs Jahre ihrer Kindheit und Jugend verbrachte.

Das zweitägige Programm zum 25jährigen Jubiläum der Konzertreihe `L´Aura des Arts´ beinhaltet eine Ausstellung von CHANEL Originalkostümen und eine Ausstellung von Bildern der französischen Kubisten. In der Vernissage erklingt der Liederzyklus `Le travail du peintre´ den Francis Poulenc auf Gedichte seines Freundes Paul Eluard – beide auch befreundet mit Picasso - zu den ausgestellten Bildern schuf.
In der Abtei folgt ein Konzert mit Klavier- und Orchesterliedern und Streichquartetten von Francis Poulenc, Lili Boulanger, Arthur Honegger, Igor Stravinsky und Joseph Canteloube, der mit seinen Chants d´ Auvergne der hochartifiziellen Musiksprache der Musiker der `Groupe des Six´ und ihrer Dichterfreunde starke, fast filmmusikartige folkloristische Klänge aus der Heimat und Kindheit Chanels zur Seite stellt.

www.lauradesarts.org

Nachklang CHANEL Konzertpremiere

Chanel Konzertpremiere

Das so ungewöhnliche Konzertprogramm zur großen Modeschöpferin COCO CHANEL mit einer Ausstellung von Original Chanel Kostümen (z.B. einem Originalkostüm, das Romy Schneider u.a. in einem Film von Visconti trug) und Bildern der Kubisten, traf auf ein gespanntes und begeistertes französisches Publikum!
Die Musik traf mit Transparenz und Bewegtheit den Geist der Zeit, die Coco Chanel und die Künstler um sie herum inspirierte und zeichnete ihren berührenden Lebensweg nach.

 
Vernisage Chanel-Konzert Chanel-Kostüm
 

Presseartikel dazu: Article La Montagne vom 1. Septemer 2016 (pdf, französisch)

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PASSION

Eine meditative improvisatorische Performance zum Karfreitagsgeschehen (musikalisch meditative Annäherung an die Sterbestunde Christi), mit der Sängerin Schirin Partowi und dem Duo Moving Sounds mit dem Trompeter Markus Stockhausen und der (Bass)Klarinettistin Tara Bouman.

Inspiriert von den sieben letzten Worten Jesu am Kreuz, zusammengestellt aus den vier Evangelien, entfaltet sich ein ungewöhnlicher Klangraum, in dem sich Stimmen einer Mariengestalt in hebräisch-aramäischer, englischer, deutscher, lateinischer und arabischer Sprache mit den einfühlsamen Bläserklängen des Duos verbinden.

Die knapp einstündige Inszenierung ist eine zeitgenössische spirituelle Begegnung mit den Themen Leid und Transparenz, mit Grenzerfahrungen menschlicher Existenz.

Gründonnerstag 2015 in Bonn, Pauluskirche
Karfreitag 2015 in Brilon Gudenhagen, Albert Schweitzer - Zentrum

Markus Stockhausen

Schirin Partowi

Pressebericht:
PASSION Bonn, Rheinische Post
(pdf)

Pressebericht:
Jesu Worte wurden Musik  
von Karin Koppe Bäumer, erschienen in der WAZ
Experiment gelungen am Karfreitag in Gudenhagen.

Zwei Tage nach den Attentaten in Brüssel zog es an die hundert Menschen am Nachmittag des Karfeitags ins Albert Schweitzer - Zentrum in Gudenhagen.
In den sieben Worte Jesu am Kreuz und der musikalischen Umsetzung von Klage, Trauer, Wut und Verzweiflung konnten viele ihre aktuellen Gefühle wiederentdecken.
Im experimentelle Klangraum, so hatten die Veranstalter das Konzert angekündigt, drückte Maria, die Mutter Jesu, mit Liedern in aramäischer, arabischer, englischer, deutscher und lateinischer Sprache ihre Gefühle unter dem Kreuz aus.
Schirin Partowi setzte mit ihrer warmen, großen Altstimme die sieben Worte Jesu am Kreuz in den Raum. Markus Stockhausen und Tara Bouman, die das Duo Moving Sounds bilden, nahmen ihre Töne mit Trompete und Bassklarinette auf, spielten sie sich verwandelt gegenseitig zu und bildeten so ein Netzwerk von Tönen, das der Mutter Jesu Raum gab für Verzweiflung, Wut, Auflehnung, Nachdenken und Trost. Markus Stockhausen setzte mehrfach den großen Gong in Bewegung, der Schall verteilte sich im Kirchraum, weckte Aufmerksamkeit, strengte an – dazu die klagende Klarinette, die weinende und wieder Trost spendende Altstimme. 
Sie spiegelten Marias Widerstand und Ergebung unter dem Kreuz. Manchmal fast unerträglich eindringlich erklang die Klage der Mutter, die um ihren Sohn trauert, sein Gebet für die Mörder nicht versteht, die sich erinnert an die harte Geburt und ihre Scham, als er Sohn die Freunde der Familie vorzog und lieber im Tempel Jerusalems zu Hause war, als mit den Eltern nach Nazareth zog.
Pfarrer Rainer Müller ging - angeregt von den Worten Jesu am Kreuz - mit Maria auf biographische Spurensuche. Erst unter dem Kreuz wird ihr widerstrebend klar, wer ihr Sohn ist, dass sie ihn loslassen muss, zunächst in die Gottverlassenheit und am Ende in Gottes Hände. Bilder von Skulpturen, mit denen Käthe Kollwitz und Ernst Barlach menschliches Leid und die Verlassenheit des Gottessohnes darstellen, veranschaulichen Worte und Klänge.
Klanglicher und inhaltlicher Höhepunkt war der Schrei Jesu: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.  Dazu ein farbiges Pressefoto: Eine arabische aussehende Frau hält ihr totes Kind im Schoß. Die Gegenwart rückt dem Publikum auf den Leib, das einzige Farbfoto zeigt die Aktualität des Karfreitags.
Der Spannungsbogen der Worte, Lieder, Klänge und Bilder mündet in Jesu Gebet: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“  Partowi singt in aramäischer Sprache das „Vater unser“. Und zeigt eine Perspektive vom Kreuz zum Leben auf, das eine Chance bekommt, wenn Menschen Tag für Tag ihr Leben in Gottes Hand legen, dem Bösen widerstehen und Gottes Paradies entgegen gehen, einem Leben in Frieden und Gerechtigkeit. Nach dem Segen bliebt es zunächst still im Kirchraum – wer zugehört hat, muss erst wieder ankommen im eigenen Leben – doch dann bedankt sich das Publikum bei den Künstlerinnen, dem Künstler und Pfarrer Rainer Müller für das gelungene musikalische und theologische Karfreitagsexperiment.

 

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VOM ENDE DER UNSCHULD
Oper zu Dietrich Bonhoeffer
(evangelischer Theologe und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus)

"Die Christen in Deutschland stehen vor der fürchterlichen Alternative, entweder in die Niederlage ihrer Nation einzuwilligen, damit die christliche Zivilisation weiterleben kann, oder in den Sieg einzuwilligen und damit unsere Zivilisation zu zerstören. Ich weiß, welche dieser Alternativen ich zu wählen habe.“
Dietrich Bonhoeffer, Juli 1939

Auftragswerk des Evangelischen Kirchentags 2013
 
Aufführungen 2.,3. und 4. Mai Kulturfabrik Kampnagel Hamburg
Regie: Kirsten Harms
Musikalische Leitung: Matthias Hoffmann- Borggrefe
Musik: Stephan Peiffer

Schirin Partowi in Vom Ende der Unschuld
Foto: DEKT/Kathrin Erbe

 

Stehende Ovationen bei Uraufführung von Kirchentagsoper
(Evangelischer Pressedienst zur Oper)

Szene aus Vom ##ende der Unschuld
Foto: Ralf Grobe

Ankündigung auf den Seiten des Kirchentages

Interview mit der Regisseurin und Näheres zur Oper im Kirchentagsmagazin (pdf)

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Orfeo Baroque Logo
Orfeo Baroque Mosaik

Der Mythos von der Macht des Gesangs

Einfühlsam erzählen die Sängerin und ihr vierköpfiges Ensemble die Geschichte
des Sängers Orpheus. Sie besingen seine Liebe zu Eurydike in der idealen Landschaft Arkadiens, ihren plötzlichen Tod, seinen Schmerz und dann seinen mutigen Gang in die Unterwelt. Hier gelingt es ihm, was keinem Sterblichen je vergönnt war: Mit der Macht seines Gesangs bewegt er die strengen Totengötter zu echtem Mitleid...

... Reportage des französischen Fernsehens FR3 (französisch)

Ein bewegender Abend mit den schönsten Orpheusgesängen aus dem 17. Jahrhundert des barocken Europas Sie hören Werke von Frescobaldi, Scarlatti, Charpentier, Clérambault, Purcell, Leopold I, Hidalgo, Krieger, Voigtländer u.a.

Die Mitglieder des Ensembles spielen auch in großen Barockformationen wie CONCERTO KÖLN, FREIBURGER BAROCKORCHESTER, dem polnischen ARTE DEI SUONATORI, CAPRICCIO BASEL, MUSICA FIATA, HOLLAND BAROQUE SOCIETY.

Ensemble:

ANDREAS AREND
 Laute    —    Berlin

MONIKA MANDELARTZ   
Harfe    —     Hamburg

HEIKE JOHANNA LINDNER
Viola da Gamba    —     Köln

JÖRN SEBASTIAN KUHLMANN
Violine    —     Freiburg

Ensemble Orfeo

 

Zum Programm:

In der Zeit des Übergangs von der Renaissance zum Barock, ziemlich genau um das Jahr 1600, entstand in Italien die Oper. Gleichzeitig geriet eine antike Sagengestalt ins Rampenlicht:

Orpheus, der geniale Sänger - von dem der Mythos eindrucksvoll erzählt, dass er durch die Schönheit seines Gesangs und Lyraspiels wilde Tiere und Naturgewalten besänftigen und durch die Macht der Liebe mit seiner Musik den Tod überwinden konnte...

Die Vielschichtigkeit der alten Mythen hat die Menschen von jeher an die elementaren Lebensfragen heran geführt. Man ahnt, wie bedeutend der Themenkreis um Orpheus ist, wenn man sieht, welchen Einfluss die dem Orpheus zugeschriebene Mysterienreligion der Orphik im antiken Griechenland hatte. Die alten Kirchenväter sahen in Orpheus einen Wegbereiter des Christentums, da in späteren orphischen Schriften von seinem Glauben an einen alleinigen Gott die Rede war. Als Überwinder des Todes verkündete er die mögliche Erlösung aus dem damals für alle Griechen unausweichlichen Schattenreich des Hades. So sah man in den ersten christlichen Jahrhunderten in Orpheus einen Vorläufer von Christus.

Die Geschichte des Orpheus hat seit dem Generationen von Philosophen, Dichtern und Musikern inspiriert. Bereits im 17. Jahrhundert erschienen an italienischen, deutschen und französischen Höfen zahlreiche Orpheus – Opern und Singspiele.

Wir haben aus den europäischen Sammlungen der Zeit einige der schönsten und stimmungsvollsten Gesänge und Instrumentalstücke ausgesucht und für unsere ORFEO – Erzählung zusammengestellt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, zu sehen, wie unterschiedlich die verschiedenen Nationen mit dem Thema Orpheus umgingen, wie verschieden die musikalischen Nationalstile Europas zur Zeit des Barock überhaupt waren.
Zu den damals klassischen Begleitinstrumenten Laute, Viola da Gamba und Violine haben wir die Harfe, als Pendant zur orphischen Lyra, in das Programm integriert.

Schirin Partowi

... weiteres über Orpheus — aus dem Programmtext  (als pdf)

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Barocksoloprogramme mit Instrumentalensemble
 

ORFEO

es existieren weitere Programme zu diversen Themenbereichen mit Kantaten, Arien und Tänzen des europäischen Früh- bis Spätbarock

Weitere Barockprogramme:

"Le Triomphe de l´Amour"
Kantaten Arien Tänze
von Montéclair, Vivaldi, Bach u.a.

"Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust"
Heiter Erbaulich Beschaulich
ein Konzert mit Werken von Bach, Telemann, Stölzel und Zeitgenossen

"Amarilli"
Blumige Liebeslieder aus dem Europa um 1600
Caccini, Dowland, Moulinié, Newsidler u.a.

Eine musikalische Reise durch das Europa des 17. Jahrhunderts entlang "Coryate´s Crudities"
-Reisebericht des Engländers Thomas Coryate, der im Jahre 1608 eine Fußreise von London nach Venedig unternahm. Von seinen Stationen in den verschiedenen Ländern Europas weiß er zum Teil überraschende, amüsante und auch skurrile Begebenheiten zu erzählen.-

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Klassische Liederabende
 

für Stimme und Piano mit Liederzyklen und Sololiedern von Brahms, Mahler, Bartòk, Dvorak, Zemlinsky, Chopin, Schubert, Schumann u.a.

Ein Hafiz Goethe Liederabend ist in Planung.

Marienlieder von Renaissance bis Moderne
u.a. von Caccini, Verdi, Bruckner, Saint-Saëns, Cornelius, Courvoisier

....mehr

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Goetheprogramme
 


 

Das letzte Goetheprogramm 2008 in der Philharmonie Luxemburg beinhaltete Lieder von Schubert, orchestriert von Reger und Liszt, Wanderers Nachtlied von Pfitzner, Arie der Mignon aus `Mignon´ von A. Thomas und die Altrhapsodie von Brahms.

Weitere Goethekonzerte (z.B. zum 250. Goethegeburtstag auf Initiative der Goethegeschäftsstelle der Stadt Frankfurt) fanden statt

mit Liedern von Schubert, Schumann, Brahms

mit Werken von Komponistinnen der Romantik: Bettina von Arnim, Herzogin Anna Amalia, Josefine Lang, Corona Schröter

Man weicht der Welt nicht sicherer aus
als durch die Kunst und
man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr
als durch die Kunst.    
(Wahlverwandschaften)

mit Arien aus den Goetheopern Werther, La Damnation de Faust und Mignon

mit der zeitgenössischen Komposition und Improvisation `Prometheus´ von E. Koltermann für Altsolo, Cello und Bassklarinette

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CD-Projekt - "MARIA"
 
AbbildungMarienstatue

Überschrift Marienprojekt



Marienlieder und Arien
von Mittelalter bis Moderne

Zur Zeit findet eine Neubearbeitung des Marienthemas als kulturübergreifender Impuls für eine CD Produktion beim Deutschlandfunk statt.

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Schwarze Madonna von Rocamadour  
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Fin ´amors - Begegnung von Orient und Okzident im Mittelalter
ein interkultureller Liederabend

 

Begleittext für Programm und Presse:

 

Fin`amors – die hohe, „ferne“ Liebe zu einer unerreichbaren Person – war das Ideal der ritterlichen Troubadoure des Mittelalters.

Nicht der Besitz der Geliebten war das Ziel, sondern das Umwerben und Dienen, die zurückhaltende und doch nicht minder leidenschaftliche Hingabe an eine Dame, in welcher der Ritter das Ideal menschlicher und höfischer Vollkommenheit sah. Sich ihr zu nähern, hieß sich diesem Ideal zu nähern.

 

Eine Form von Fin`amors entwickelte sich zu gleicher Zeit auch bei den europäischen und den orientalischen Mystikern, die – wie Hildegard von Bingen und der persische Mystiker Rumi – in ihrem Streben nach geistiger Vereinigung mit dem göttlichen Geliebten eine Liebeslyrik von hinreißender Kraft und Schönheit schufen.

Aus diesem Zusammenspiel leidenschaftlichster Liebe mit höchster persönlicher Zurückhaltung und „ritterlicher“ Disziplin entstand so im 11. und 12. Jahrhundert aus der geistlichen Musik die weltliche, persönliche Liedkunst.

Ort des Geschehens war das heutige Süd –Westfrankreich. Die provenzalischen Trobadors (trobar bedeutet finden, erfinden) standen in engem Austausch mit dem benachbarten maurischen Spanien.
Dort lebten seit Generationen Christen neben Juden und islamischen Arabern in einzigartiger gegenseitiger Toleranz, was neben dem Aufblühen der Wissenschaften zu einem reichen gemeinsamen Kulturleben führte.

So entstand die Troubadourmusik neben den Einflüssen aus der geistlichen Musik des Christentums und dem Erbe der keltischen Barden, aus der Nähe zum persisch-arabisch-semitischen Kulturgut, welches neben seiner verfeinerten Dichtkunst und den weichen, melismatischen Melodieformen auch ein neues Instrumentarium (zum Beispiel die Laute- im Arabischen al Ud) in den Westen brachte.

Die Sprache der Troubadoure war das Altprovenzalisch oder Okzitanisch, das sich als Literatursprache im gesamten westlichen Kulturraum ausbreitete.

Bekannt ist auch, dass die Troubadoure Beziehungen zu der in Südfrankreich weit verbreiteten religiösen Bewegung der Katharer pflegten. Diese wiederum speisten ihre Lehre aus Quellen der orientalischen Spiritualität und Philosophie. Die Troubadoure trugen mittels ihrer sublimen Kultursprache dazu bei, verschlüsselte Botschaften zu vermitteln. Das führte dazu, dass die Kunst der mittelalterlichen Sänger Frankreichs im Zuge der Inquisition auf der Höhe ihrer Entfaltung ausgelöscht wurde. Der Impuls der altfranzösischen Liedkunst wurde im deutschen Minnesang weitergeführt.

Schirin Partowi

Realisation:
St. Martini, Bremen (siehe Presse)
Stadtkirche, Bremerhaven
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Festival l´Aura des Arts, Frankreich
Kulturforum, Hagen
Bartholomäuskirche , Dortmund
Stadtkirche, Bad Driburg
Abtei Königsmünster, Meschede

Programm in Abwandlung:
Kunst und Ökologie : Energon (Einweihung des derzeit größten Büropassivhauses der Welt), Ulm
Sekem Universität, Kairo

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Die Häuser der Religionen                                                                                            

eine interreligiöse Farb–Klang Performance von Beatrice Cron und Schirin Partowi

 
Die Häuser der Religionen
 
Das Kunstprojekt `DIE HÄUSER DER RELIGIONEN´ existiert bereits seit 2004 für die drei monotheistischen Religionen. Die Aufführung fand ihren Platz als eigenständige Veranstaltung, aber auch - und wie wir empfanden, besonders wirkungsvoll - im Zusammenhang mit interreligiösen Symposien und Vorträgen im Rahmen von Veranstaltungen verschiedener Akademien, Kirchen, Kunsthäuser und Hochschulen.
Die Performance wird nun für den Dialog der fünf Weltreligionen - u.a. für eine Veranstaltungsreihe der `Kulturhauptstadt Europas 2010 Essen´ - überarbeitet und um die Häuser des Buddhismus und des Hinduismus erweitert.

Das Thema: Die Auseinandersetzung mit den Kernfragen des menschlichen Daseins, sowie das Ringen um inneren und äußeren Frieden, fand zu allen Zeiten und in allen Kulturkreisen in der Rückverbindung mit den geistigen Aspekten des Seins – dem zentralen Thema aller Religionen - statt.
Die großen, unüberwindbar erscheinenden Religionskonflikte in Vergangenheit und Gegenwart scheinen bei näherer Betrachtung nicht den eigentlichen Glaubensinhalten, sondern vielmehr machtpolitischen Interessen, nationalistischen oder wirtschaftlichen Aspekten zu entspringen.
Dennoch hat es trotz klarer inhaltlicher Abgrenzung immer wieder Zeiten des friedlichen Austauschs, des toleranten und fruchtbaren Miteinanders der großen Religionen gegeben und für eine friedliche Zukunft wird ein ehrliches Aufeinanderzugehen unumgänglich sein.

Jede der Weltreligionen scheint in ihrer Eigenart ein besonderer Aspekt menschlich spiritueller Wahrheit zu sein.
Diese ethnisch und kulturgeschichtlich bedingten unterschiedlichen Auffassungen erscheinen in der künstlerischen Anschauung wie die verschiedenen` Farb - Klänge´ ein und derselben Skala.
In der künstlerischen Zusammenschau dieser `Klang - Farben´ entsteht ein Gesamtbild, das dem Wunsch nach gegenseitiger Anerkennung Ausdruck verleiht und das Potenzial zu einer zeitgemäßen Aufeinanderzubewegung aufzeigt.

Die Häuser: Das sind farbig-transparente Objekte, begehbare `Häuser´, die, aus verschiedenen Perspektiven - von innen oder außen - beleuchtet, eine Vielzahl ihrer individuellen Details erscheinen lassen.
Die Häuser sind in ihrer motivisch farblichen Eigenheit voneinander abgegrenzt, doch von gleicher Grundstruktur.
Einander ergänzend, teilen sie denselben Raum.
Charakteristische Sologesänge entfalten sich beseelend in, um und zwischen den jeweils aufleuchtenden Häusern der Religionen.

Schirin Partowi
 

Programm– und Pressetext:

Wir stehen heutzutage alle in einem wachsenden Spannungsfeld persönlicher und internationaler Konflikte, in denen Religion zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht wird.
Bei näherem Hinsehen ahnt man jedoch, dass die konkurrierenden Lager Judentum, Christentum, Islam – alle drei monotheistische Religionen und aus Abraham hervorgegangen – neben allen Unvereinbarkeiten und Gegensätzen doch so etwas wie ein gemeinsamer Urgrund verbindet, nach dem man natürlich in aller Offenheit Ausschau halten muss. Ein respektvolles Beieinander, Verständigung und Verständnis des Anderen ist nur möglich, wenn auf allen Seiten aktiv hingehört und hingesehen wird.
Wir wollten mit unseren Mitteln zu diesem Thema Stellung nehmen und so entstanden die drei Häuser der Religionen als transparente,individuell farblich gestaltete Plexiglasinstallationen, die, jedes in seiner Eigenheit,doch den gleichen Raum teilen.
Die Gesangsstimme charakterisiert die jeweils aufleuchtenden Häuser klanglich und stellt versöhnliche Bezüge her.
Es erklingen arabische Gebete in eigener Bearbeitung und Arien von Leonard Bernstein und Georg Friedrich Händel.
Herzliche Einladung zum aktiven Hinhören und Hinsehen!
Schirin Partowi

Realisation:
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Bonn
Kunsthaus Kooperative K , Hagen
k.k. Orientalische Akademie, Wien
Katholische Akademie, Schwerte
Nikodemuskirche, Herdecke

 

 

 

 

ZITAT aus einer Beurteilung von Prof. Dr. Gabriele Oberreuter, Kunsthistorikerin:

"... Der künstlerische Weg ist in meiner Erfahrung als Kunsthistorikerin ein komplexes, gegenüber der Wortvermittlung in Vorträgen oder Publikationen überlegenes Angebot an Geist, Herz und die Sinne zugleich. Deshalb möchte ich Ihnen dieses ausgezeichnete und singuläre Projekt ans Herz legen....
Die Sängerin Schirin Partowi ... belebt nun diese Religionshäuser durch a-capella-Gesang; eine solche konzertante Performance durfte ich erleben und sie hat mich nachhaltig beeindruckt. Der enorm intensive, ernste, hymnische Gesang der professionellen Konzertsängerin geht einen einzigartigen Dialog mit der Malerei ein. Ich habe nie zuvor eine derartige Zusammenarbeit erlebt, die das jeweilige Tun ergänzt und steigert. Das fügt sich in unsere aktuelle Kunstentwicklung, in der die Gattungen deutlich zusammengehen, inter- und transdisziplinäre Projekte an vielen Orten entstehen. Gleichwohl habe ich eine derart spirituell ausgerichtete Zielsetzung bisher nicht erlebt... "

 

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Event-Industriekultur
 

Thematisch abgestimmte Auftritte an ehemaligen Industriestandorten des Ruhrgebiets, wie denkmalgeschützten Zechen, Kokereien und Maschinenhallen u.a. auf Initiative der
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur NRW und Forum InterArt Dortmund

nächster Termin:
19.Juni 2010 ExtraSchicht
Industriekultur Ruhr 2010
Gladbeck, Zeche Zweckel, Maschinenhalle

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