Avram



TERMINE

Presse, TV, Rundfunk

KURSE   WORKSHOPS   COACHING

AVRAM — Ensemble

DER MEDICUS   incl.Bonusmaterial:
Mystic Love von Schirin Partowi

COCO CHANEL Projekt

PASSION mit Markus Stockhausen - Duo Moving Sounds

VOM ENDE DER UNSCHULD
Oper zu Dietrich Bonhoeffer

ORFEO baroque

 

   
  Auszüge aus Presse TV Rundfunk  
     
 

DLF (Deutschlandfunk)

Neu:
Montag, 2. Januar 2017

AVRAM Corso-Gespräch im Kulturmagazin des Deutschlandfunks Corso ab 15:05 Uhr
Nachhören

Freitag, 1. Juli 2016
AVRAM in der Sendereihe „Lied- und Folkgeschichte(n)“ von 22:05 - 22:50 Uhr

WDR 5

Radioportrait WDR 5
Ein großes Radioportrait wurde bei `Neugier genügt´ im WDR 5 unter dem Titel „Klangbrücken für den Frieden “ über die Sängerin Schirin Partowi und das Projekt AVRAM ausgestrahlt.
Sie können es hier (mp3, 14,7 MB, 15.16 min) nachhören.

kopfhoerer  

Autorin: Helena Pekalis, Redaktion: Mark vom Hofe

  WDR 3

Pfingstsonntag, 24. Mai 2015
AVRAM
in der Sendung `Musikkulturen

TV

ARD Tagesthemen vom 20. August 2014:
AVRAM eröffnet Festival "Ankunft: Neue Musik"
auf dem Berliner Hauptbahnhof,
Bericht in den ARD Tagesthemen (ab Minute 23:57) 

 
 

 

 
 

  Print

Musik für die Freundschaft der Völker   (Bild)
Westdeutsche Zeitung, 9. Dezember 2016

Verschiedene Religionen - ein Stammvater
Gießener Anzeiger, 15. März 2016

"Musik verbindet" (pdf)
Westfalenspiegel, Ausgabe Mai 2015

Magazin A Tempo
Kulturtipp, Ausgabe  Mai 2015

"Briloner Sängerin Schirin Partowi baut musikalische Brücken"
Kulturteil WAZ, 17. Juni 2015

Weiteres bei Presse und www.avram-ensemble.de

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KONZERTE   ∼   KURSE   ∼   WORKSHOPS 2017

9. Januar
19.30 Uhr
Frühjahrs- Gesangskurs montags Termine unter Kurse Bonn, Steinerhaus Saal, Thomas-Mann-Str. 36
12. Januar
17.00 Uhr
Frühjahrs- Gesangskurs
donnerstags
Termine unter Kurse Bonn, Steinerhaus Saal, Thomas-Mann-Str. 36
12. Januar
19.30 Uhr
Frühjahrs- Gesangskurs
donnerstagssbends
Termine unter Kurse Bonn, Steinerhaus Saal, Thomas-Mann-Str. 36
6. März
19.00 Uhr
Neujahrsempfang der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Musik mit Schirin Partowi und Markus Schinkel, Klavier
  Bonn
Haus der Kirche
2. April
17.00 Uhr
AVRAM - Eröffnungsveranstaltung
der Ausstellung "Der geteilte Himmel"
Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr  (geschlossene Veranstaltung) 
avram-ensemble.de Essen, Zeche Schacht XII, Halle 5
6. April
JOURNEY Konzertreise mit Schirin Partowi und Marcus Schinkel (Piano)
Zur Vernissage `journey in modern art´ von Georg Witteler
  Brilon
Sparkasse Hochsauerland
9. April Karl Jenkins,
Stabat Mater
  Uetersen, Klosterkirche Ltg. Eberhard Kneifel
21. April
15.00 Uhr
AVRAM Ausstellungseröffnung 
GOTT³
www.museum-telgte.de Telgte, Bürgerhaus
Museum RELÍGIO
24. April
19.30 Uhr
Sommer- Gesangskurs
montags
Termine unter Kurse Bonn, Steinerhaus Saal, Thomas-Mann-Str. 36
27. April
17.00 Uhr
Sommer- Gesangskurs
donnerstags
Termine unter Kurse Bonn, Steinerhaus Saal, Thomas-Mann-Str. 36
27. April
19.30 Uhr
Sommer- Gesangskurs
donnerstagsabends
Termine unter Kurse Bonn, Steinerhaus Saal, Thomas-Mann-Str. 36
14. Mai Paris feiert Luther -
Luther musicien
  Paris, Christuskirche
26. - 28. Mai 2017 SEA SONGS   Vlissingen NL
Sint Jacobsstraat 8
11. Juni,
16.00 Uhr
AVRAM
Klangbrücken zwischen den Kulturen
avram-ensemble.de Antweilter
Alte Mühle
15. Juni
20.00 Uhr
Karl Jenkins:
Stabat Mater
kulturkalender.greifswald.de/
events
Greifswald
Dom St. Nikolai
24. Juni 2017 ForumFrauenSingen
"Zu den Wurzeln Gesangs-Workshop
ForumFrauenSingen Hofheim-Wallau
2. Juli 15.00 Uhr International Council of Christians and Jews www.iccj.org Bonn,
Bad Godesberger Kammerspiele
23. Juli
19.00 Uhr
Jubiläumskonzert
Europäische Orgel- und Vokalmusik
www.oelinghausen.de Kloster Oelinghausen
Arnsberg
29. Juli bis 5. August CHOR-GESANG Interkulturell
Workshop
www.sommerakademie-alfter.de Alfter/Bonn
31. August AVRAM Karewan avram-ensemble.de Bonn/ Bad Godesberg Johanniskirche
4. September
19.30 Uhr
Herbst - Gesangsseminar
montags
Termine unter Kurse Bonn, Steinerhaus Saal, Thomas-Mann-Str. 36
7. September
17.00 Uhr
Herbst - Gesangsseminar
donnerstags
Termine unter Kurse Bonn, Steinerhaus Saal, Thomas-Mann-Str. 36
16. September
19.00 Uhr
AVRAM
Taste of religion
www.der-geteilte-himmel.de/konzerte.html Essen, UNESCO-Welterbe Zollverein Halle 12
7. Oktober
19.00 Uhr
AVRAM Karewan avram-ensemble.de Schmallenberg
St. Alexander
11. November
11.00 bis 17.00 Uhr
Tages-Workshop Hagen!
IN BALANCE  
Näheres unter Kurse Waldorfschule Hagen


Termine 2016 (pdf)

Termine Achiv (pdf)

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DER MEDICUS

Filmplakat Der Medicus   Der Weltbestseller Der Medicus wurde allein in Deutschland mehr als sechs Millionen Mal verkauft und ist nicht nur die Vorlage für einen emotionalen und bildgewaltigen Abenteuerfilm, sondern auch ein modernes Plädoyer für ein friedliches Miteinander und religiöse Toleranz.
 

In der Verfilmung des Buchs, produziert von der UFA Cinema GmbH, übernahm Schirin Partowi Entwicklung und Gesang der Solo-Gesangssequenzen in der Filmmusik von Ingo Ludwig Frenzel.
Im Soundtrack ist ihre Stimme in den Tracks Nr. 1 (nach ca. 2 Minuten), Nr.4 und Nr. 12 zu hören.

Online-Rezension in: FILMTRACKS  Modern Soundtrack Reviews
"...The other unused theme of high value is the lengthy and resolute "The Physician Theme," which is arguably the best single idea of the whole score.
This piece is where the alto soloist, Schirin Partowi ... really shines over an extended, tonally magnificent performance with slight exoticism incorporated into the backing orchestral ensemble.
Partowi arranged her vocals into a song-like version of this cue she calls "Mystic Love" ... a stunning highlight of 2013 in film music that is, tragically, not included on the album release but available initially on YouTube.
Expect to hear Schirin perform in four tracks throughout the album as well ..." http://www.filmtracks.com/titles/physician.html

Bonusmaterial: Mystic Love von Schirin Partowi — auf eine Komposition von Ingo Ludwig Frenzel — nicht im Soundtrack enthalten

 
Gesangsaufnahmen für Der Medickus
MEDICUS - Aufnahmen, UFA Studio, September 2013, Foto: A. Baé
 

Der Kinofilm DER MEDICUS, in dem Schirin den Soundtrack singt, wird gegen Ende des Jahres als Zweiteiler in der ARD ausgestrahlt.

Presseartikel: Die Welt
"Die Altistin und der Medicus " vom 25. 12. 2013

WDR3-Bericht vom 27. Dezember 2012

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COCO CHANEL - Projekt

Chanel Privatgemächer Chanel Spiegeltreppe
Im Haus CHANEL, Paris Spiegeltreppe


Das Konzertprojekt zu Coco Chanel
stellt die Verbindung der überragenden Modeschöpferin mit der künstlerischen Avantgarde der 1920er Jahre in Paris dar (Stravinsky, Picasso, Poulenc, Eluard, Cocteau…) und zeichnet musikalisch ihren außer-gewöhnlichen Lebensweg nach, der sich erst auf den zweiten Blick als eine erstaunlich kraftvolle Überwindung von Verlust, Einsamkeiten und gesellschaftlichen Hindernissen entpuppt. Jenseits der glamourösen Öffentlichkeit offenbart sich eine Persönlichkeit, die sich mit großer Kreativität und Energie aber auch mit Tiefe und Feinsinn in die Reihe der großen Künstler ihrer Zeit einfügt.

`Liberté, j´écris ton nom´ - Freiheit, ich schreibe deinen Namen -, unser Konzerttitel, ist zugleich das wohl berühmteste Gedicht von Paul Eluard, vertont von Francis Poulenc, mit denen Gabrielle Chanel freundschaftlich verbunden war.
In den Künstlerkreisen von Montmartre und Montparnasse war die `Liberté ´ eine maßgebliche Kraft auf dem Weg der Künste in die Moderne.
Chanel setzte mit ihrer Neuerfindung von Damenbekleidung jenseits der üblichen Korsetts und Tüllmassen der Belle Epoche einen Befreiungsimpuls und ermöglichte mit ihrer schlichten und elegant-lässigen Mode ungekannten Bewegungsspielraum für Frauen. Mit ihren Kreationen schuf sie den Stil der emanzipierten Frau, den sie selbst ihr Leben lang verkörperte.

Unser Konzertort ist die Zisterzienserabtei Aubazine in der Region Corrèze in der Nähe von Limoges - damals ein Waisenhaus, in welchem Coco Chanel nach dem Tod der Mutter um die sechs Jahre ihrer Kindheit und Jugend verbrachte.

Das zweitägige Programm zum 25jährigen Jubiläum der Konzertreihe `L´Aura des Arts´ beinhaltet eine Ausstellung von CHANEL Originalkostümen und eine Ausstellung von Bildern der französischen Kubisten. In der Vernissage erklingt der Liederzyklus `Le travail du peintre´ den Francis Poulenc auf Gedichte seines Freundes Paul Eluard – beide auch befreundet mit Picasso - zu den ausgestellten Bildern schuf.
In der Abtei folgt ein Konzert mit Klavier- und Orchesterliedern und Streichquartetten von Francis Poulenc, Lili Boulanger, Arthur Honegger, Igor Stravinsky und Joseph Canteloube, der mit seinen Chants d´ Auvergne der hochartifiziellen Musiksprache der Musiker der `Groupe des Six´ und ihrer Dichterfreunde starke, fast filmmusikartige folkloristische Klänge aus der Heimat und Kindheit Chanels zur Seite stellt.

www.lauradesarts.org

Nachklang CHANEL Konzertpremiere

Chanel Konzertpremiere

Das so ungewöhnliche Konzertprogramm zur großen Modeschöpferin COCO CHANEL mit einer Ausstellung von Original Chanel Kostümen (z.B. einem Originalkostüm, das Romy Schneider u.a. in einem Film von Visconti trug) und Bildern der Kubisten, traf auf ein gespanntes und begeistertes französisches Publikum!
Die Musik traf mit Transparenz und Bewegtheit den Geist der Zeit, die Coco Chanel und die Künstler um sie herum inspirierte und zeichnete ihren berührenden Lebensweg nach.

 
Vernisage Chanel-Konzert Chanel-Kostüm
 

Presseartikel dazu: Article La Montagne vom 1. Septemer 2016 (pdf, französisch)

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Trennung
 

PASSION

Eine meditative improvisatorische Performance zum Karfreitagsgeschehen (musikalisch meditative Annäherung an die Sterbestunde Christi), mit der Sängerin Schirin Partowi und dem Duo Moving Sounds mit dem Trompeter Markus Stockhausen und der (Bass)Klarinettistin Tara Bouman.

Inspiriert von den sieben letzten Worten Jesu am Kreuz, zusammengestellt aus den vier Evangelien, entfaltet sich ein ungewöhnlicher Klangraum, in dem sich Stimmen einer Mariengestalt in hebräisch-aramäischer, englischer, deutscher, lateinischer und arabischer Sprache mit den einfühlsamen Bläserklängen des Duos verbinden.

Die knapp einstündige Inszenierung ist eine zeitgenössische spirituelle Begegnung mit den Themen Leid und Transparenz, mit Grenzerfahrungen menschlicher Existenz.

Gründonnerstag 2015 in Bonn, Pauluskirche
Karfreitag 2015 in Brilon Gudenhagen, Albert Schweitzer - Zentrum

Markus Stockhausen

Schirin Partowi

Pressebericht:
PASSION Bonn, Rheinische Post
(pdf)

Pressebericht:
Jesu Worte wurden Musik  
von Karin Koppe Bäumer, erschienen in der WAZ
Experiment gelungen am Karfreitag in Gudenhagen.

Zwei Tage nach den Attentaten in Brüssel zog es an die hundert Menschen am Nachmittag des Karfeitags ins Albert Schweitzer - Zentrum in Gudenhagen.
In den sieben Worte Jesu am Kreuz und der musikalischen Umsetzung von Klage, Trauer, Wut und Verzweiflung konnten viele ihre aktuellen Gefühle wiederentdecken.
Im experimentelle Klangraum, so hatten die Veranstalter das Konzert angekündigt, drückte Maria, die Mutter Jesu, mit Liedern in aramäischer, arabischer, englischer, deutscher und lateinischer Sprache ihre Gefühle unter dem Kreuz aus.
Schirin Partowi setzte mit ihrer warmen, großen Altstimme die sieben Worte Jesu am Kreuz in den Raum. Markus Stockhausen und Tara Bouman, die das Duo Moving Sounds bilden, nahmen ihre Töne mit Trompete und Bassklarinette auf, spielten sie sich verwandelt gegenseitig zu und bildeten so ein Netzwerk von Tönen, das der Mutter Jesu Raum gab für Verzweiflung, Wut, Auflehnung, Nachdenken und Trost. Markus Stockhausen setzte mehrfach den großen Gong in Bewegung, der Schall verteilte sich im Kirchraum, weckte Aufmerksamkeit, strengte an – dazu die klagende Klarinette, die weinende und wieder Trost spendende Altstimme. 
Sie spiegelten Marias Widerstand und Ergebung unter dem Kreuz. Manchmal fast unerträglich eindringlich erklang die Klage der Mutter, die um ihren Sohn trauert, sein Gebet für die Mörder nicht versteht, die sich erinnert an die harte Geburt und ihre Scham, als er Sohn die Freunde der Familie vorzog und lieber im Tempel Jerusalems zu Hause war, als mit den Eltern nach Nazareth zog.
Pfarrer Rainer Müller ging - angeregt von den Worten Jesu am Kreuz - mit Maria auf biographische Spurensuche. Erst unter dem Kreuz wird ihr widerstrebend klar, wer ihr Sohn ist, dass sie ihn loslassen muss, zunächst in die Gottverlassenheit und am Ende in Gottes Hände. Bilder von Skulpturen, mit denen Käthe Kollwitz und Ernst Barlach menschliches Leid und die Verlassenheit des Gottessohnes darstellen, veranschaulichen Worte und Klänge.
Klanglicher und inhaltlicher Höhepunkt war der Schrei Jesu: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.  Dazu ein farbiges Pressefoto: Eine arabische aussehende Frau hält ihr totes Kind im Schoß. Die Gegenwart rückt dem Publikum auf den Leib, das einzige Farbfoto zeigt die Aktualität des Karfreitags.
Der Spannungsbogen der Worte, Lieder, Klänge und Bilder mündet in Jesu Gebet: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“  Partowi singt in aramäischer Sprache das „Vater unser“. Und zeigt eine Perspektive vom Kreuz zum Leben auf, das eine Chance bekommt, wenn Menschen Tag für Tag ihr Leben in Gottes Hand legen, dem Bösen widerstehen und Gottes Paradies entgegen gehen, einem Leben in Frieden und Gerechtigkeit. Nach dem Segen bliebt es zunächst still im Kirchraum – wer zugehört hat, muss erst wieder ankommen im eigenen Leben – doch dann bedankt sich das Publikum bei den Künstlerinnen, dem Künstler und Pfarrer Rainer Müller für das gelungene musikalische und theologische Karfreitagsexperiment.

 

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Trennung

VOM ENDE DER UNSCHULD
Oper zu Dietrich Bonhoeffer
(evangelischer Theologe und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus)

"Die Christen in Deutschland stehen vor der fürchterlichen Alternative, entweder in die Niederlage ihrer Nation einzuwilligen, damit die christliche Zivilisation weiterleben kann, oder in den Sieg einzuwilligen und damit unsere Zivilisation zu zerstören. Ich weiß, welche dieser Alternativen ich zu wählen habe.“
Dietrich Bonhoeffer, Juli 1939

Auftragswerk des Evangelischen Kirchentags 2013
 
Aufführungen 2.,3. und 4. Mai Kulturfabrik Kampnagel Hamburg
Regie: Kirsten Harms
Musikalische Leitung: Matthias Hoffmann- Borggrefe
Musik: Stephan Peiffer

Schirin Partowi in Vom Ende der Unschuld
Foto: DEKT/Kathrin Erbe
 

Stehende Ovationen bei Uraufführung von Kirchentagsoper
(Evangelischer Pressedienst zur Oper)

Szene aus Vom ##ende der Unschuld
Foto: Ralf Grobe

Ankündigung auf den Seiten des Kirchentages

Interview mit der Regisseurin und Näheres zur Oper im Kirchentagsmagazin (pdf)

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Ensemble Avram
 

AVRAM – unter diesem Namen präsentiert sich eine überraschende Formation virtuoser Musiker, die aus verschiedenen kulturellen und musikalischen Richtungen stammen und sich nach Abraham, dem Urvater dreier Weltreligionen benannt haben.
Unter der künstlerischen Leitung der Sängerin Schirin Partowi entwickelt das Ensemble eine faszinierende Musik der Begegnung und Verschmelzung von jüdischer, christlicher
und islamischer Tradition. Östliche und westliche, alte und neue Klangwelten bewegen sich einfühlsam aufeinander zu und ergeben einen ganz eigenen, neuen und bewegenden Stil, der alle Farben, die zwischen ruhiger Meditation und impulsivem Tanzrhythmus liegen, in sich vereint.
Traditionelle und klassische Lieder der Kulturen mit ihren alten mystischen und auch weltlichen Texten bilden den roten Faden für die phantasievolle, pulsierende Musik von AVRAM.
Sie entführen in eine Welt des toleranten Miteinanders der Religionen, das im mittelalterlichen Europa zeitweilig zu großem kulturellem Aufschwung führte. Das Zusammenspiel der Musiker lässt diesen Ansatz immer wieder neu entstehen und lädt ein, sich auf den Weg zu machen, das Andere in seiner Verschiedenheit und seinem Reichtum anzuerkennen, aber auch das Gemeinsame und den wechselseitigen Einfluss zu erkennen und daraus ein tiefer gehendes Verständnis füreinander zu entwickeln.

 

Neue CD: All IN ONE

ALL IN ONE heißt die neue Friedensbotschaft AVRAMs, in der sich klassische und orientalische Klänge, jazzige Songs und traditionelle, sowie moderne spirituelle Texte in einer faszinierenden, meditativen wie auch temperamentvollen Musik frei begegnen.

 

Avram - All in one

 

... weitere Informationen zur CD

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Avram

 

  Abrahamkonzerte-schriftzug

Ensemble AVRAM entwickelt gerade sein zweites Programm mit Musik und Texten aus den religiösen Traditionen und der Mystik der abrahamitischen Religionen.

Warum ein modernes Konzert mit alten religiösen Inhalten?
Zunächst einmal ist die alte Dichtung in ihrem neuen Klanggewand ein reiner Genuss! Darüber hinaus möchten wir mit diesem Thema durch die Musik zu Annäherung, Austausch und Diskussion anregen.

Die aktuelle Sinnfrage

Gegenwärtig ist in einer immer stärker auf Äußerliches gerichteten und zunehmend zerstörerischen, herzlosen Welt eine allgemeine Hinwendung zu Spiritualität, Meditation, Mystik, Religion zu beobachten.

Immer mehr Menschen suchen - neben allem Rationalen - nach einer zeitgemäßen Innerlichkeit, um auf die drängenden Fragen nach Sinn und Ziel des menschlichen Lebens einen Standpunkt zu finden.

Nur die Klärung dieser inneren Fragen in seelischer Bewegtheit führt zur Bildung eines ethischen und humanistischen Bewusstseins, zu einer Lebenseinstellung, die zu verantwortlichem, zeitgemäßem Handeln führt.

Nun sind die unterschiedlichsten Glaubensrichtungen in größte räumliche Nähe gerückt. Die dogmatisch Erstarrten aller Seiten pflegen einen derart aggressiven Umgang, dass der Weltfrieden ernsthaft in Gefahr geraten ist und die übrige Menschheit unter dem Druck der aufgebauten Angstbilder in generellem Misstrauen und Ablehnung verharrt.

Die Herausforderung kann nur Verständigung sein, die zu gemeinsamer Verantwortung, zum gemeinsamen Handeln führt.

Unser Leitgedanke

In unserem Programm legen wir Wert auf die Anerkennung und Achtung der fremden Glaubensüberzeugungen.

Die Schönheit der verschiedenen Ausdrucksformen zu hören, ist ein Schritt hin zum Verstehen des Fremden.

Ohne die drei Profile der Religionen vermischen oder aufheben zu wollen, werden doch in den Stücken viele Bezüge und Verwandtschaften erlebbar. Daraus lässt sich für uns musikalisch Neues entwickeln.

Die Mystik - Gottesfreundschaft

Darüber hinaus finden wir in den Schriften der Mystiker, die in den letzten Jahren auf ein zunehmend breites Interesse stoßen, Wege zur Entwicklung einer neuen, zeitgemäßen spirituellen Begegnung. Sie ermöglichen einen persönlichen Zugang, ein Verstehen können von Mensch – Gott – Welt, das außerhalb der konfessionellen Bekenntnisse in der Innerlichkeit des Einzelnen stattfindet.

Der Mystiker gelangt durch innere Sammlung ( myein = schließen, sich dem Äußeren verschließen, griechisch ), durch Innenerfahrung zu einer tiefen, persönlichen Gotteserkenntnis, die unaussprechlich ist und daher vielfach ihren Ausdruck in Poesie, Musik und Tanz findet.

Mystiker in Ost und West wurden jahrhundertelang von Theologen aller Richtungen – vor Allem wegen ihrer großen inneren Freiheit, mit der sie sich den religiösen Dogmen entzogen - abgelehnt und bekämpft. Das ist in der Hinsicht erstaunlich, dass die zentralen religiösen Handlungen, wie christliche Taufe, Sabbat- und Abendmahl, islamische Riten etc. doch im Kern mystisch, geheimnisvoll sind, innerlich vollzogen werden und sich dem ausschließlichen Wortverständnis entziehen. Heute ist der Weg der mystischen Einkehr weitgehend anerkannt und längst in seinen vielfältigen Ausdrucksformen in die religiöse Praxis vieler Konfessionen integriert.

Die mystischen Gedichte zeugen von einer grenzenlos innigen Erfüllung und einer daraus entspringenden klaren Lebensrichtung - einer Stimmung, die sich ideal und ohne Grenzen der Verständigung in der Sprache der Musik wiedergeben lässt.

Schirin Partowi

 

Gedicht

Ensemble AVRAM

 

Schirin Partowi

Konstantien Wienstroer

Schirin Partowi –Gesang, Konzept
mit einem persischen Vater und einer deutschen Mutter wuchs Schirin Partowi bereits in einem liberalen, interkulturellen Umfeld auf. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Politologie und an der Folkwang Universität der Künste Musiktheater und klassischen Gesang. Die Altistin ist eine ausgewiesene Konzert-, Oratorien-, und Opernsängerin.
Konstantin Wienstroer – Kontrabass
Konstantin Wienstroer begann im Alter von sechs
Jahren mit dem Geigenspiel. Von 1992 bis 1996 studierte er an der Folkwang-Universität in Essen Kontrabass und ist Folkwang-Preisträger. Seine Musikprojekte sind weit gefächert.

Murat Çakmaz – Ney

Peter Ehm – Klarinette

Murat Çakmaz – Ney
Aus einer türkischen Musikerfamilie stammt Murat
Cakmaz. Mit 14 Jahren begegnete er dem Instrument, das ihn bis heute am meisten fasziniert: der Ney. Er perfektionierte sein Spiel bei den großen Ney-Lehrmeistern in der Türkei. Heute widmet er sich ausschließlich Projekten, die den kulturellen Dialog in den Vordergrund stellen.
Peter Ehm – Klarinette
Peter Ehm nahm mit acht Jahren Akkordeon-Unterricht. An der Musikhochschule in Nürnberg lernte er Klarinette und Saxophon. Über 30 Jahre war er Mitglied beim Philharmonischen Orchester Gießen.
Neben Klassik interessierte er sich schon immer auch für andere Musikrichtungen.
   

Markus Wienstroer – Gitarre

Rhani Krija

Markus Wienstroer – Gitarre
Markus Wienstroer begann mit sieben Jahren Geige zu spielen. Mit elf war er Jungstudent am Robert Schumann Institut in Düsseldorf. Mit der Gitarre begann seine Karriere, die ihn mit Musikern wie Westernhagen oder Joe Cocker zusammenbrachte.
Rhani Krija – Percussion
Rhani Krija kam in Marokko zur Welt. Schon immer
schlug sein Herz für Percussion-Instrumente. Als
Teenager spielte er mit bekannten Größen der traditionellen marokkanischen Musikszene. Heute
macht er Projekte mit vielen bekannten Musikern
und tourt mit Sting durch die Welt.
   

Nora Thiele

Matthias Kurth – Gitarre, Oud

Nora Thiele – Percussion
Nora Thiele wuchs in Leipzig auf und kam früh in
Berührung mit Klassik, Jazz und moderner Musik.
Sie begann mit 16 Jahren, sich mit Handtrommeln
und außereuropäischer Musik zu beschäftigen.
Nach dem Abitur studierte sie ethnische Perkussion, Schlagzeug und Klavier.
Matthias Kurth - Gitarre & Oud
Der studierte Jazzgitarrist (ArtEZ Conservatorium Arnhem/NL, Abschluss 2008) arbeitete 2010 mit Musikern aus Marokko und Syrien und spielt seither die arabische Kurzhalslaute Oud. Auf zahlreichen Tourneen spielte er Konzerte in ganz Europa und in Asien (u.a. Taiwan-Tour 2011). Seine Zusammenarbeit mit dem indischen Percussionisten Ramesh Shotham führte ihn 2012 auf eine Tournee durch Indien.
   

Kai Bettermann Sprecher

Ilil Land-Boss - Sprecherin

Kai Bettermann – Sprecher
Kai Bettermann absolvierte sein Schauspielstudium in Ulm. Er arbeitet als Dozent für Schauspiel und Maskenspiel am Theaterpädagogischen Zentrum in Münster. Seit sieben Jahren ist er Dozent für Körperpräsenz und Stimme.
Ilil Land-Boss - Sprecherin
Ilil Land- Boss wuchs bis zu ihrem zehnten Lebensjahr in Tel Aviv, Israel auf und zog dann mit ihrer Familie nach Deutschland. In Köln und Paris studierte sie Theater- und Filmwissenschaften, Ethnologie und Sprachwissenschaften, um dann ihren Weg als Schauspielerin zu beginnen.
Außerdem ist sie als Theatertherapeutin und Theaterpädagogin, u.a. in Justizvollzug und Psychiatrie tätig.
 

AVRAM-CD

AVRAM-CD
ISBN 978-3-8375-0648-8
 

 

 
Videos/Hörbeispiele
 
AVRAM AVINU (Abraham, unser Vater, sephardisch)
ROSA DAS ROSAS (Rose der Rosen, galizisch)
BÂD O ÂB (Wind und Wasser, persisch)
 
 
 
 
AVRAM in Augsburg auf dem Friedensfest
 
 

Engel der Kulturen Symbol

Das AVRAM Projekt hat sich mit dem Engel der Kulturen verbunden, einem kraftvollen Symbol, das bereits in vielen Aktionen deutliche Spuren gelegt hat.
www.engel-der-kulturen.de
 

Weitere Informationen auf der Website des Ensembles:
www.avram-ensemble.de

facebook-logo  zur Facebookseite von AVRAM

Musik für die Freundschaft der Völker   (Bild)
Westdeutsche Zeitung, 9. Dezember 2016

Bericht WDR 5
 Diesseits von Eden vom 25. 9. 2011  Autorin: Regina Völz.

Musikästethik auf allerhöchstem Niveau (pdf):
Kritik der Neuen Westfälischen Zeitung zum AVRAM-Konzert in Bad Wünnenberg vom 26. April 2013

Pressestimmen


Kritik zum Konzert in Aubazine, Frankreich:
La Montagne, 18. Septembre 2013:
Passerelles sonores de belle facture entre Orient et Occident
(pdf)

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Abrahamkonzert
Christliche und islamische Gesänge in der Fatih Moschee, Essen 2010. Auf dem Bild auch die
Ministerpräsidentin von NRW, Hannelore Kraft, AVRAM- Schirmherrin
 

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Der Mythos von der Macht des Gesangs

Einfühlsam erzählen die Sängerin und ihr vierköpfiges Ensemble die Geschichte
des Sängers Orpheus. Sie besingen seine Liebe zu Eurydike in der idealen Landschaft Arkadiens, ihren plötzlichen Tod, seinen Schmerz und dann seinen mutigen Gang in die Unterwelt. Hier gelingt es ihm, was keinem Sterblichen je vergönnt war: Mit der Macht seines Gesangs bewegt er die strengen Totengötter zu echtem Mitleid...

... Reportage des französischen Fernsehens FR3 (französisch)

Ein bewegender Abend mit den schönsten Orpheusgesängen aus dem 17. Jahrhundert des barocken Europas Sie hören Werke von Frescobaldi, Scarlatti, Charpentier, Clérambault, Purcell, Leopold I, Hidalgo, Krieger, Voigtländer u.a.

Die Mitglieder des Ensembles spielen auch in großen Barockformationen wie CONCERTO KÖLN, FREIBURGER BAROCKORCHESTER, dem polnischen ARTE DEI SUONATORI, CAPRICCIO BASEL, MUSICA FIATA, HOLLAND BAROQUE SOCIETY.

Ensemble:

 

ANDREAS AREND
 Laute    —    Berlin

MONIKA MANDELARTZ   
Harfe    —     Hamburg

HEIKE JOHANNA LINDNER
Viola da Gamba    —     Köln

JÖRN SEBASTIAN KUHLMANN
Violine    —     Freiburg


Zum Programm
:

In der Zeit des Übergangs von der Renaissance zum Barock, ziemlich genau um das Jahr 1600, entstand in Italien die Oper. Gleichzeitig geriet eine antike Sagengestalt ins Rampenlicht:

Orpheus, der geniale Sänger - von dem der Mythos eindrucksvoll erzählt, dass er durch die Schönheit seines Gesangs und Lyraspiels wilde Tiere und Naturgewalten besänftigen und durch die Macht der Liebe mit seiner Musik den Tod überwinden konnte...

Die Vielschichtigkeit der alten Mythen hat die Menschen von jeher an die elementaren Lebensfragen heran geführt. Man ahnt, wie bedeutend der Themenkreis um Orpheus ist, wenn man sieht, welchen Einfluss die dem Orpheus zugeschriebene Mysterienreligion der Orphik im antiken Griechenland hatte. Die alten Kirchenväter sahen in Orpheus einen Wegbereiter des Christentums, da in späteren orphischen Schriften von seinem Glauben an einen alleinigen Gott die Rede war. Als Überwinder des Todes verkündete er die mögliche Erlösung aus dem damals für alle Griechen unausweichlichen Schattenreich des Hades. So sah man in den ersten christlichen Jahrhunderten in Orpheus einen Vorläufer von Christus.

Die Geschichte des Orpheus hat seit dem Generationen von Philosophen, Dichtern und Musikern inspiriert. Bereits im 17. Jahrhundert erschienen an italienischen, deutschen und französischen Höfen zahlreiche Orpheus Opern und Singspiele.

Wir haben aus den europäischen Sammlungen der Zeit einige der schönsten und stimmungsvollsten Gesänge und Instrumentalstücke ausgesucht und für unsere ORFEO Erzählung zusammengestellt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, zu sehen, wie unterschiedlich die verschiedenen Nationen mit dem Thema Orpheus umgingen, wie verschieden die musikalischen Nationalstile Europas zur Zeit des Barock überhaupt waren.
Zu den damals klassischen Begleitinstrumenten Laute, Viola da Gamba und Violine haben wir die Harfe, als Pendant zur orphischen Lyra, in das Programm integriert.

Schirin Partowi

... weiteres über Orpheus — aus dem Programmtext  (als pdf)

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